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Tierschutz
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-Revolutionierung des Tierschutzes
-Probleme im heutigen Tierschutz
-Die Verstümmelung des Tierschutzes
-Ausgiebiges Streicheln  P: 0.12
-Skandal und Korruption in Tierschutzorganisationen aufgedeckt
-Lügen im Tierschutz
-Freiwillige Ethik-Steuer
-Macht über das Männliche
-Tierschutz in der Schweiz
-Tierschutz-Links
 Tierschutz
Power over the Male
Macht über das Männliche
Grosse, starke "Macho"- Tiere üben eine spezielle Faszination auf Menschen aus. Unglücklicherweise für sie.  [mehr...]
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Revolutionierung des Tierschutzes
Von: Mark Schmid
Version: 2010.02.18
Erstmals publiziert: 2007.10.17
 Total Lesungen: 1219  (En: 469)


In der Physik gibt es eine wissenschaftliche Formel, ein Faktum, welches die Physik wie wir sie heute kennen revolutioniert hat:

E = mc²


Im Tierschutz gibt es ebenfalls eine wissenschaftliche Formel, eine Faktum, welches Tierschutz wie wir ihn heute kennen revolutioniert:

Kastration ist nicht vereinbar mit Tierschutz.


Wir werden das Beweisen des oben genannten physikalischen Faktums anderen überlassen, die viel intelligenter sind als wir. Wir konzentrieren uns darauf, das zweite Faktum, das Faktum über Tierschutz zu beweisen.

Hier die Kurzform:

Tierschutz, als allgemeines Konzept und als eine menschliche Motivation, basiert auf rationalem Denken unter Anwendung von Ähnlichkeit. Ähnlichkeit zwischen Mensch und Tier. Wenn Tiere essen, schlafen, scheissen, Sex haben und schreien wenn sie verstümmelt werden, genau wie wir selbst, könnte es gleichermassen oder ähnlich grausam oder gemein sein wenn Tiere verletzt werden, wie wir dies erachten wenn wir verletzt werden.
Tierschutz wird also ausgelöst und motiviert durch die Ähnlichkeit zwischen Mensch und Tier. Die Ähnlichkeit zwischen Mensch und Tier motiviert und bringt rationales Denken in Menschen darüber in Gang, wie Tiere zu behandeln sind, was wir als Tierschutz kennen.

Alles was Ähnlichkeiten oder gar Gleichheiten zwischen Mensch und Tier aufzeigt oder betont, ist deswegen eine primäre Quelle und eine ursprüngliche Motivation für alle Formen und Arten des Tierschutzes.
Alles was Ähnlichkeiten zwischen Mensch und Tier versteckt, negiert oder tabuisiert oder Mensch und Tier künstlich in zwei unverwechselbar unterschiedliche Klassen trennt, ist deswegen in direkter Opposition und untergräbt und sabotiert in schwerwiegender Weise jegliche Form des Tierschutzes in seiner grundlegendsten Basis: Der menschlichen Motivation, die auf rationalem Denken basierend auf Ähnlichkeit gründet.

Kastration ist eine solch künstliche Trennungsgrenze, welche Menschen und Tiere in zwei sehr unverwechselbare, sehr unterschiedliche Klassen trennt und betont, dass die beiden offensichtlich sehr nicht gleich und nicht ähnlich sind: Während es 100% nicht in Ordnung ist, die einen zu kastrieren, ist es 100% in Ordnung, die anderen zu kastrieren.

Weil die Kastration eine so schwere Verstümmelung ist, die so vielen Tieren in unserer Verantwortung angetan wird (99% bei manchen Spezies und / oder manchem Geschlecht), gleichzeitig aber als solch eine Grausamkeit erachtet wird wenn sie Menschen angetan wird, gibt es heute nichts dass so destruktiv und katastrophal für den Tierschutz im Allgemeinen und im weiteren Sinne ist, wie die Kastration von Tieren.

Wahrlich, die Propagierung der Kastration von Tieren wie dies fast alle Tierschutzorganisationen heute tun (oder das tatenlose Beistehen während tausende Tiere jeden Tag kastriert werden), ist Sabotierung und Kastration des Tierschutzes in seiner Quelle.
Das Eintreiben und Verdienen von Geld mit Tierschutz, auch von staatlicher Seite (Tieranwälte) weil Tierschutz angeblich ungenügend und zu Schwach sei, während der Tierschutz gleichzeitig in so schwerwiegender Weise sabotiert und kastriert wird, ist eine Perversion und ein Verbrechen, nicht nur gegen den Tierschutz, sondern gegen alle Tiere.

Jede Kastration eines Tieres, egal ob selbst mit einem Küchenmesser zu Hause oder von einem Tierarzt in einem Operationssaal ausgeführt, sendet die folgende Botschaft ganz klar und deutlich an die Gesellschaft aus:
  • Es ist nicht nur 100% in Ordnung, sondern sogar besonders gut und vorbildlich, wenn Tierhalter und Tierhalterinnen sich ihrer Verantwortung für ihre Tiere und deren Bedürfnisse möglichst bequem für sich und ausschliesslich auf Kosten des Tieres entledigen.
  • Sämtliche Bedürfnisse von Tieren dürfen sämtlichen Bedürfnissen von Tierhaltern und Tierhalterinnen bedingungslos unterordnet werden.
  • Tiere sind keine Lebewesen mit eigenen Rechten, noch nicht einmal den grundlegendsten wie etwa körperlicher Integrität, sondern Objekte, Reituntersätze und Spielzeuge, Konsumprodukte der Tierärzte, die wir nach Belieben instrumentalisieren und verstümmeln dürfen um sämtliche unserer Bedürfnisse möglichst bequem für uns zu befriedigen.

Sind dies wirklich die Botschaften die "Tier"-Schutzorganisationen aussenden sollten?

Menschen müssen lernen, dass sie nicht alles für ihr Vergnügen und ihren Spass haben können nur weil sie es wollen. - Auf Kosten von anderen. Manche lernen dies von alleine. Vielen aber muss dies die Gesellschaft beibringen.
Wir beabsichtigen etwas dafür zu tun.





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