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Wichtige Mitglieder

Mark Schmid

Mark Schmid, Gründer der Organisation für Tierwürde und sein Hund Zeno, 2006.
Ich selbst, Mark Schmid, Gründer der Organisation für Tierwürde und mein Hund Zeno, 2006.

Ich (Mark Schmid) bin ein Asperger-Autist und Gründer der Organisation für Tierwürde. Manchmal arbeite ich fast vollzeit ehrenamtlich und ohne Lohn als Autor, Programmierer und Webpublisher der Organisation für Tierwürde. Dies ist nur möglich weil ich im Moment eine Invalidenrente erhalte. Womöglich aufgrund meines Asperger-Autismus habe ich ein spezielles Verständnis für und eine spezielle Beziehung zu Tieren, mit denen ich besser auskomme als mit den meisten Menschen.

Sie lachen weil ich ANDERS bin,
ich lache weil sie GLEICH sind.



Etwas über mich und meine Meinung

Die Kastration eines Lebewesens, ohne dass Hoden oder Eierstöcke mit Krebs befallen sind, ist eine unnötige schwere sexuelle Verstümmelung. Dabei spielt es keine Rolle ob es sich um einen Menschen, ein Tier oder eine Pflanze handelt. Das ist ein wissenschaftliches Faktum, nichts mehr und nichts weniger.

Da ich gegen jegliche Entwürdigung von Tieren bin, bin ich auch gegen jegliche unnötige Verstümmelungen und somit auch gegen unnötige Kastrationen von Tieren, die ausgerechnet in unserer angeblich "modernen" Gesellschaft heute massenweise vorgenommen werden. Besonders oft werden Tiere von Menschen kastriert, die perverserweise auch noch behaupten, dass sie Tiere "lieben" würden. - Ganz ähnlich wie Stierkämpfer behaupten Stiere zu lieben und pädophile Kindsvergewaltiger behaupten Kinder zu lieben.
Tiere werden meist von Frauen kastriert, bzw. zum "Spass" angeschafft, und die Kastration ist die "natürliche" Folge davon. Von TierhalterInnen, "TierschützerInnen" und ReiterInnen, welche die Tiere als lebende Objekte für die Befriedigung ihrer Bedürfnisse benutzen möchten, denen aber Fähigkeiten und Willen fehlen, mit natürlichen, unverstümmelten Tieren verantwortungsbewusst und richtig umzugehen. Ich empfinde das in letzter Konsequenz als eine wahre und für unsere Gesellschaft schwerwiegende Perversion, den wahre Liebe verstümmelt den anderen nicht, nur um dadurch die eigenen Bedürfnisse befriedigen zu können. Das ist Egoismus, rücksichtsloser, verstümmelnder und oft auch sexistischer Egoismus, nicht Liebe, Harmonie oder Freundschaft und schon gar nicht "wahre Liebe", "wahre Harmonie" oder "wahre Freundschaft".

Weil ich zu dieser, meiner Meinung stehe und dies auch kommuniziere, wirft man mir manchmal Extremismus beim Thema Kastration und Hass gegenüber Frauen, gegenüber anderen "Tierschutzorganisationen" und gegenüber der Reiterei vor.
Mein Standpunkt beim Thema Kastration ist nicht "extrem", sondern es ist einfach der Standpunkt der Tiere. Und ich bin Frauen, der Reiterei und anderen Tierschutzorganisationen gegenüber auch nicht grundsätzlich feindlich eingestellt. Ich sage nur, wir dürfen nicht von unserem Standpunkt aus urteilen. Wir müssen vom Standpunkt der Tiere aus urteilen. Wir müssen zu den Experten der entsprechenden Tierart und in Fragen des Geschlechts und der Sexualität ganz bestimmt auch des entsprechenden Geschlechts gehen. Und das sind die entsprechenden Tiere selbst. Wir müssen sie fragen, was braucht Ihr? Was könnt Ihr Euch leisten? Was sind die Möglichkeiten mit denen wir Euch allenfalls helfen könnten? Was wollt Ihr wirklich?
Sie setzen sich ihre eigenen Ziele und wir können ihnen jeweils höchstens helfen diese zu erreichen. - Auch wenn Ihre Ziele uns unverständlich, sinnlos oder, gerade im Zusammenhang mit Sexualität, je nach unserem unwissenden oder ignoranten Standpunkt, auch als pervers erscheinen mögen.
Wir sollten einiges demütiger sein und nicht urteilen, denn sie wissen schon was ihre Bedürfnisse sind. - Selbst wenn sie "nur" Tiere sind. Sie wissen es besser als wir. Wir sollten ihnen zuhören, sie so akzeptieren wie sie sind, lernen ihre Körpersprache richtig zu interpretieren, ihre Bedürfnisse schützen und nicht auf paternalistische Art unsere Vorstellungen darüber, was für sie richtig sei verwirklichen.

Ein Hengst der isoliert in einer Boxe gehalten wird, masturbiert und sich in die Brust beisst, "leidet" nicht unter seiner Geilheit wie Frauen und Männer die nie richtig geil waren sich das vorstellen. Er leidet nicht darunter, dass er angeblich "zuviel" Testosteron hätte oder darunter dass er offensichtlich geil ist. Er leidet nicht darunter, dass er ein gesundes männliches Wesen und nicht etwa eine Frau oder ein Mann ist der noch nie richtig geil war. Auch wenn uns das für seine Kastration und anschliessend für seine einfachere Benutzung durch uns extrem gut in unseren Kram passen würde. Er möchte nicht kastriert werden.
Was er möchte ist mehr Bewegung, mehr Sozialkontakt und Abwechslung und sexuelle Befriedigung. Wenn wir uns nur ein klein wenig anstrengen, können wir ihm all diese Dinge geben und dabei seine wahre Natur, seine Bedürfnisse, seine Würde und seine körperliche Integrität bewahren. Aber so bequem oder so billig wie seine Kastration für uns ist, ist das nicht.
Kastrieren wir ihn trotzdem, müssen ehrlich sein und nicht sagen wir haben ihn "sich selbst zu liebe" kastriert, damit er davon erlöst ist, ein gesundes männliches Wesen zu sein. Wir müssen dann ehrlich sein und sagen, dass wir ihn aufgrund unserer eigenen persönlichen Bequemlichkeit, unseres Zeitmangels und Egoismus wegen oder um unser Geld zu sparen haben kastrieren lassen. - Nicht ihm zuliebe!
Er weiss schon was er will. Er weiss es besser als wir. Und es ist nicht die Kastration. Wir müssen lernen ehrlicher zu sein, mit uns selbst und mit anderen.

Kastration ist wirklich nicht etwas das Tiere wollen. Wir alle wissen das. Sie wollen nicht nur in einer egoistischen und eigennützerischen Weise geliebt werden, sondern auch in einer respektierenden Weise, sie wollen ihre körperliche Integrität und ihre Würde, sie wollen genügend Bewegung, Sozialkontakte und Unterhaltung und, zusätzlich zu all dem wollen sie auch ein Sexualleben, dass so befriedigend wie möglich ist, selbst wenn sie nie mehr werden kriegen können als Selbstbefriedigung. Die Kastration von Tieren ist etwas das nur wir wollen, um sie noch einfacher und bequemer für unsere Zwecke benutzen zu können. Ums sie als Haustiere, als Reittiere, als "Freunde", etc. benutzen oder ausnutzen zu können. Aber weil wir nicht zugeben wollen, dass wir Tiere sexuell in den schlimmstmöglichen Weise verstümmeln, nur um unsere eigenen persönlichen Bedürfnisse mit ihnen befriedigen zu können, lügen wir darüber und zwar äusserst stark. Wir behaupten, dass wir Tiere angeblich "zu ihrem eigenen Wohl" kastrieren, um "ihr Leben einfacher für sie selbst" zu machen, um ihnen zu "erlauben" Objekte zu sein, denen der Selbstzweck und die Würde gestohlen wurden. Und dabei verdrängen wir die Tatsache, dass das Tier sich nicht uns aufgezwungen hat, sondern dass wir das Tier ausgewählt haben, dass wir das Tier gezüchtet haben und es gekauft oder zu uns genommen haben, nicht umgekehrt.

Der Schaden den die Kastration von Tieren anrichtet, ist also nicht nur bei den Tieren selbst, sondern auch bei uns. Weil wir Tiere kastrieren, schwächere Wesen die von uns abhängig sind, nur um unsere Bedürfnisse zu befriedigen, ist Kastration eine Form des extremen Egoismus. Nichts anderes. Und weil wir das nicht gerne zugeben weil es so furchtbar ist, fördert die Kastration auf äusserst massive und starke Weise nicht nur extremen Egoismus gegen solche die sich nicht dagegen wehren können, sondern auch unser massives Lügen darüber.
Das ist es also was die Kastration von Tieren als "Nebenwirkung" mit uns Menschen und unserer Gesellschaft tut, und aufgrund der extrem hohen Zahl von Tierkastrationen, sehr stark: Es fördert und propagiert rücksichtslosen Egoismus und Lügen. Es fördert Egoismus und Lügen in einer extrem starken Weise bei denen, die Tiere kastrieren oder kastrieren lassen: Haustierbesitzer, Frauen, Familien, Reiter, Tierschützer, Zoos, Zirkusse, etc. Kurz gesagt, die Kastration von Tieren fördert wie nichts anderes extremen Egoismus und Lügen in unserer Gesellschaft.
Haben Sie sich je gefragt, warum es so viele Lügen in unserer Gesellschaft, in unseren Medien, etc. gibt? Jetzt kennen Sie einen Grund dafür.

Die Wahrheit ist: Man kann nicht die Geschlechtsorgane eines lebenden Wesens abschneiden und erwarten, dass eine solche Tat keine negativen Konsequenzen hätte. Die hat es, für alle Beteiligten.




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